Bist Du oder suchst Du einen Hundesitter? Dann lies Dir das hier durch.

Bist Du oder suchst Du einen Hundesitter? Dann lies Dir das hier durch.

29/12/2015

Wir befinden uns mitten in der Ferienzeit und viele Herrchen und Frauchen haben einen Tiersitter gebucht oder werden das noch tun. Bei uns findest Du Hunderte von passionierten Tiersittern, die Dir gerne weiterhelfen. Hundesitter sein ist natürlich einer der schönsten Nebenjobs, die es gibt! Man muss sich allerdings auch dessen bewusst sein, dass es nicht nur ein netter Weg ist, sich etwas dazu zu verdienen: es ist eine große Verantwortung! Deshalb muss unbedingt berücksichtigt werden, was es für einen Hund bedeutet, von einem Sitter betreut zu werden. Wie gestaltet man diese Zeit so angenehm wie möglich für den Hund? 4 wichtige Tipps für Hundebesitzer und -sitter

Ein ausgedehntes Kennenlerntreffen
Arrangiert stets ein Treffen BEVOR die Buchung beginnt und der Hundebesitzer den Hund beim Sitter zurücklässt. Es ist immens wichtig, dass der Hund und der Hundesitter miteinander vertraut werden. Wird der Hund beim Hundesitter zu Hause betreut? Dann sollte das Treffen auch dort stattfinden. So kann sich der Hund im Beisein seiner Bezugsperson an die neue Umgebung und an den Hundesitter und dessen Familie gewöhnen.



Geht gemeinsam spazieren
Ein gemeinsamer Spaziergang ist die beste Art, einen Hund kennenzulernen. Bello kann so schon einmal die Nachbarschaft erkunden, und der Hundesitter erfährt wichtige Dinge über ihn: Wie reagiert er auf fremde Menschen, Hunde und Geräusche? Während des Spaziergangs kann der Besitzer alles über seinen vierbeinigen Freund und dessen Gewohnheiten erzählen, was der Sitter wissen muss. Herrchen und Frauchen, aufgepasst! Ein guter Hundesitter löchert Dich nur so mit Fragen: Was ist der Hund gewohnt? Wie viel Bewegung braucht er? Welche Spiele mag er? Wovor hat er Angst? Wie reagiert er auf andere Hunde? Ein Hundesitter, der etwas auf sich hält, wird Dir Fragen stellen, bis Dir schwindlig wird! So etwas wie „zu viele Fragen“ über den zukünftigen Betreuungshund gibt es in dieser Situation nicht.

Ein warmes und ruhiges Willkommen
Wenn der Besitzer den Hund beim Hundesitter absetzt, sollte alles so ruhig wie möglich verlaufen. Der Besitzer sollte sich nicht dramatisch von seinem Hund verabschieden und beide Menschen sollten sich so verhalten, als wäre das alles gar keine große Sache, einfach mal so ohne Bezugsperson bei jemand anderem bleiben! Für die meisten Hunde ist es das aber sehr wohl. Als Hundesitter solltest Du dafür sorgen, dass der Hund neben seinem möglichen Trennungsstress nicht auch noch überreizt wird. Keine schreienden Kinder oder laute Musik. Lass ihm Zeit und überlasse ihm die Entscheidung, wann und ob er Deine Nähe sucht - nicht umgekehrt. Hunde bevorzugen ruhige und entspannte Beziehungen zu anderen und möchten Stress vermeiden. Deshalb ist es so wichtig, die Beschwichtigungssignale der Hunde, wie etwa gähnen oder den Kopf wegedrehen, sowie Anzeichen für Stress wie Hecheln und das Weiße in den Augen zeigen (das so genannte „whale eye“). Diese Signale sind häufig sehr subtil, doch sie sind von essentieller Wichtigkeit, was das Verstehen von Hunden anbelangt. Mit Beschwichtigungssignalen sagt der Hund: Ich möchte diese schwierige Situation vermeiden, ich möchte Dir nichts tun!



Der Hund ist vom Hundesitter abhängig
Als Hundesitter bist Du vorübergehend für Deinen neuen großen (oder kleinen) Freund verantwortlich! Er ist vollständig von Dir abhängig! Das bedeutet, dass Du nicht zu viele Pläne schmieden solltest für die Zeit, die er bei Dir verbringt. Sich in einer ungewohnten Umgebung aufzuhalten ist meistens an sich schon anstrengend. Er sollte also lieber nicht überall hin mitgezerrt werden, wo Du hingehst, und am liebsten auch nicht allein bei Dir zu Hause gelassen werden. Berücksichtige auch, dass der Hund sich in Abwesenheit seiner Bezugsperson anders verhalten kann. Er könnte an Trennungsstress leiden, nachts winseln und allgemein gestresst sein. Strafe den Hund niemals. Sei einfach da für ihn. Die Anwesenheit einer ruhigen und freundlichen Person macht es dem Hund leichter, sich einzugewöhnen. Klappt es nicht gleich? Hab Geduld. Der Hund benötigt etwas Zeit, sich anzupassen. Du wahrscheinlich auch?

Für die Herrchen und Frauchen: Buche einen Hundesitter nur dann, wenn Du ein sehr gutes Gefühl bei ihm hast. Nachdem Du Dir das Profil udn die Bewertungen gründlich durchgelesen und Dich während eines Treffens von seiner Kompetenz überzeugt hast, kannst Du ruhigen Herzens buchen. Während des Aufenthalts kann der Hundesitter Dir täglich Fotos und Updates von Deiner Fellnase über die Pawshake-App senden. So kannst Du Dich selbst davon überzeugen, dass es Deinem Hund dort gut geht, und Du kannst entspannt Deinen Urlaub genießen!

Wir sind natürlich sehr gespannt auf Eure Hundesitterabenteuer. Vergesst nicht, Fotos Eurer (Pawshake-)Hunde auf unserer Facebook-Seite oder bei Instagram zu posten!